Was sind Gründe und Auslöser für Ohrgeräusche?

Ohrgeräusche – medizinisch Tinnitus (lateinisch tinnire = klingeln) – können in jedem Lebensalter auftreten. Etwa jeder Vierte erlebt irgendwann in seinem Leben Ohrgeräusche. Die können einseitig, beidseitig oder auch als »im Kopf entstehend« wahrgenommen werden.

Glücklicherweise ist das nervige Pfeifen, Summen oder Zischen meist nur vorübergehend und durch besondere Situationen, z. B. erhöhten Stress, ausgelöst.

Wer viel um die Ohren hat, ist gefährdet

Überlastung, Nervosität und Stress sind häufige Ursachen für einen Tinnitus. Wenn jemand „viel um die Ohren hat“, reagiert der Körper mit der vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen, die die Blutgefäße verengen. Blutplättchen können sich zusammenlagern und kleine Blutgefäße verstopfen. Die Durchblutung und Sauerstoffversorgung im betroffenen Gebiet werden gestört.

Im Innenohr können solche Durchblutungsstörungen (Störungen der Mikrozirkulation) die Funktion von Sinneszellen und Hörnerven beeinträchtigen. In der Folge können Ohrgeräusche auftreten. Wesentliche Therapieansätze zielen daher auf eine Förderung der Durchblutung sowie Entspannungstechniken zur Stressminderung ab.

Die Ursachen sind vielfältig

Ein plötzlicher Hörverlust – verursacht durch einen Hörsturz – wird bei ca. zwei Dritteln der Betroffenen von Ohrgeräuschen begleitet. An der Stelle des größten Hörverlustes liegt meist auch die Tinnitusfrequenz.

Andere Hörstörungen können ebenfalls für die Entstehung von Ohrgeräuschen verantwortlich sein. Dazu zählen die Altersschwerhörigkeit und die Lärmschwerhörigkeit, die infolge eines Lärm- oder Knalltraumas entsteht.

Bei bestimmten Erkrankungen des Innenohrs, wie dem Morbus Menière oder einer Otosklerose treten ebenfalls häufig Hörgeräusche auf.

Verspannungen

Seltenere Gründe für Ohrgeräusche sind Störungen der Schallweiterleitung, z. B. bei einer Mittelohrentzündung, einem Trommelfellriss oder einem Verschluss der Ohrtrompete. Auch ein Verschluss des äußeren Gehörgangs, beispielsweise durch Fremdkörper oder einen Schmalzpfropf, kann Ohrgeräusche auslösen.

Sogar bei muskulären Verspannungen im Hals- und Nackenbereich, nach einem Schleudertrauma und bei Kiefererkrankungen können Ohrgeräusche vorkommen.

Von einigen Arzneimitteln ist bekannt, dass sie Ohrgeräusche hervorrufen können. Dazu zählen u. a. Antidepressiva und manche Schmerzmittel. Die Nebenwirkung ist in der Regel im Beipackzettel aufgeführt.

Unruhe im Ohr

Manche Menschen nehmen den Tinnitus nur geringfügig und wenig störend wahr. Für andere sind die Töne im Innern unangenehm laut und stark beeinträchtigend. Etwa ein Prozent der Bevölkerung fühlt sich in der Lebensqualität durch Ohrgeräusche erheblich belastet – mit massiven Auswirkungen auf Körper und Geist. Schlafstörungen, schlechte Konzentrationsfähigkeit, Leistungsabfall und Depressionen bis hin zur Angststörung sind mögliche Folgen.

Ohrgeräusche machen Stress und Stress macht Ohrgeräusche

Tinnitus kann einen Teufelskreis in Gang setzen. Denn wer sehr unter den Ohrgeräuschen leidet, schläft oft schlechter, ist tagsüber müde und schneller erschöpft. Erschöpfung macht empfindlich; Sorgen, Ängste und Grübeleien verstärken sich. Der psychische Stress wiederum führt zu erhöhter Ausschüttung von Stresshormonen, die die Durchblutung – auch im Innenohr – drosseln und auf diese Weise Nerven- und Sinneszellen schädigen können. Stress ist also nicht nur ein Auslöser, sondern auch ein Verstärker für den Tinnitus.

 

* Gingium® ist zugelassen für die unterstützende Therapie bei Tinnitus (Ohrgeräusche)
infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen.
(Gingium® 40 mg, -spezial 80 mg und intens 120 mg)

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Gingium® 40 mg, Filmtabletten: Wirkstoff: Ginkgo-biloba-Blätter-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung von hirnorganisch bedingten geistigen Leistungseinbußen. Im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes bei fortschreitender Abnahme bzw. Verlust erworbener geistiger Fähigkeiten mit den Hauptbeschwerden: Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen (Vor Behandlungsbeginn sollte geklärt werden, ob die Krankheitszeichen nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen.). Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei arterieller Verschlusskrankheit in den Gliedmaßen (Claudicatio intermittens im Stadium II nach FONTAINE) im Rahmen physikalisch-therapeutischer Maßnahmen. Durch Durchblutungsstörungen oder altersbedingte Rückbildungsvorgänge bedingte/r Schwindel bzw. Ohrgeräusche (unterstützende Behandlung). Enthält Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! Mat.-Nr.: 2/51008055 Stand: Mai 2014
Hexal AG, 83607 Holzkirchen, www.hexal.de



Gingium®, 40 mg/ml Flüssigkeit: Wirkstoff: Ginkgo-biloba-Blätter-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von hirnorganisch bedingten geistigen Leis-tungseinbußen. Die Anwendung erfolgt im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes bei fortschreitender Abnahme bzw. Verlust erworbener geistiger Fähigkeiten mit den Hauptbeschwerden: Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen. Das individ. Ansprechen auf die Medikation kann nicht vo-rausgesagt werden. Bevor die Behandlung mit diesem Arzneimittel begon-nen wird, sollte geklärt werden, ob die Krankheitszeichen nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen. Zur Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei arterieller Verschlusskrankheit in den Gliedmaßen, sog. „Schaufensterkrankheit“ (Claudicatio intermittens im Stadium II nach FONTAINE) im Rahmen physikalisch-therapeutischer Maßnahmen, insbesondere Gehtraining. Bei Schwindel infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen. Zur unterstützenden Behandlung von Ohrgeräuschen infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! Mat.-Nr.: 2/51003905
Stand: September 2011
HEXAL AG, 83607 Holzkirchen, www.hexal.de


Gingium® intens 120 mg, Filmtabletten: Wirkstoff: Ginkgo-biloba-Blätter-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung von hirnorganisch bedingten geistigen Leistungseinbußen. Im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes bei fortschreitender Abnahme bzw. Verlust erworbener geistiger Fähigkeiten mit den Hauptbeschwerden: Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen (Vor Behandlungsbeginn sollte geklärt werden, ob die Krankheitszeichen nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen.). Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei arterieller Verschlusskrankheit in den Gliedmaßen (Claudicatio intermittens im Stadium II nach FONTAINE) im Rahmen physikalisch-therapeutischer Maßnahmen. Durch Durchblutungsstörungen oder altersbedingte Rückbildungsvorgänge bedingte/r Schwindel bzw. Ohrgeräusche (unterstützende Behandlung). Enthält Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! Mat.-Nr.: 2/51008058 Stand: Februar 2014
Hexal AG, 83607 Holzkirchen, www.hexal.de



Gingium® spezial 80 mg, Filmtabletten: Wirkstoff: Ginkgo-biloba-Blätter-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung von hirnorganisch bedingten geistigen Leistungseinbußen im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes bei dementiellen Syndromen mit der Leitsymptomatik Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, depressive Verstimmung, Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen. Zur primären Zielgruppe gehören Patienten mit dementiellem Syndrom bei primär degenerativer Demenz, vaskulärer Demenz und Mischformen aus beiden. Das individuelle Ansprechen auf die Medikation kann nicht vorausgesagt werden. Bevor die Behandlung mit Ginkgo-Extrakt begonnen wird, sollte geklärt werden, ob die Krankheitssymptome nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen. Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit bei Stadium II nach FONTAINE (Claudicatio intermittens) im Rahmen physikalisch-therapeutischer Maßnahmen, insbesondere Gehtraining. Vertigo vaskulärer und involutiver Genese. Adjuvante Therapie bei Tinnitus vaskulärer und involutiver Genese. Enthält Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! Mat.-Nr.: 2/51008057 Stand: März 2014
Hexal AG, 83607 Holzkirchen, www.hexal.de


Gingium® extra 240 mg, Filmtabletten: Wirkstoff: Ginkgo-biloba-Blätter-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung von hirnorganisch bedingten geistigen Leistungseinbußen. Im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes bei fortschreitender Abnahme bzw. Verlust erworbener geistiger Fähigkeiten mit den Hauptbeschwerden: Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen (Vor Behandlungsbeginn sollte geklärt werden, ob die Krankheitszeichen nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen.). Enthält Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! Mat.-Nr.: 2/51003651 Stand: November 2011
Hexal AG, 83607 Holzkirchen, www.hexal.de


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